Portugues:
Desde o último post atravessamos quase o país inteiro. De Chiang Mai fomos para Sukothai, onde há várias ruínas que sao vistas como uma das origens da Tailandia moderna. O líder do reino de Sukothai, por exemplo, foi quem inventou o alfabeto tailandes que é usado hoje. Nós alugamos bicicletas e passamos o dia passeando pelos templos, alguns mais conservados que os outros, mas todos impressionantes.
Partimos de Sukothai em direcao ao sul. Depois de uma parada em Bangkok fomos para Phuket. Lá nós ficamos no „On On Hotel“, o mesmo hotel em que o Leonardo DiCaprio ficou em „A Praia“. O hotel é meio acabado, mas estiloso, por ser o hotel mais antigo de Phuket Town. Nós aproveitamos a atmosfera nostálgica e dormimos muito bem, apesar do barulho dos carros na rua. Phuket Town é conhecida por abrigar muitos artistas e possuir vários bares de jazz e galerias. Infelizmente quase nao vimos nada disso, pois em Phuket „baixa temporada“ é sinonimo de moscao :) Pelo menos achamos um showzinho em uma praca cheio de adolescentes gritando a cada movimento de seus ídolos. Foi bem divertido. Como nao tínhamos mais nada pra fazer em Phuket, partimos no dia seguinte para Krabi. A viagem até lá foi um horror. No onibus tinha uma televisao passando clips tailandeses na maior altura. Além das músicas serem horríveis os clipes eram todo iguais: a mocinha descobre (geralmente lendo uma mensagem no celular do namorado) que está sendo traída. Ela chora, espanca a amante e no final sempre tem uma chorando e uma com raiva. Ou isso ou simplesmente amor nao correspondido. Nós pedimos para abaixarem o volume, mas mesmo assim a música nao melhorou. No nosso lado estavam sentadas duas velhinhas que nos pareciam muito simpáticas. De repente uma das velhinhas comecou a arrotar e nao parou por uns dez minutos! Ninguém mais além de nós turistas parecia estar encomodado...
No fim a viagem valeu a pena, a estada em Krabi foi ótima. O nosso quarto no hotel tinha até varanda! Nós fizemos dois passeios para conhecer as ilhas da regiao. No primeiro visitamos praias maravilhosas, mas infelizmente passamos muito tempo no barco (long tail boat) e, como as ondas estavam muito fortes, acho que todo mundo que me conhece já sabe o que quase aconteceu...:) O segundo passeio foi bem mais tranquilo. Visitamos quatro ilhas onde pudemos fazer snorkeling, deitar na praia e dar comida pros macaquinhos.
Depois de Krabi queríamos ir para uma ilha. Decidimos ir para Ko Lanta por ser a ilha mais próxima e, nessa época, muito tranquila. Aqui também sentimos o que significa baixa temporada. Estamos quase sozinhos na praia. Só encontramos caes, gatos e caranguejos. Amanha vamos alugar uma motoca e passear pela ilha (nao se preocupem, eu nao vou dirigir).
Daqui a pouco partiremos em direcao a Camboja. Até lá vamos aproveitar a vida mansa em Ko Lanta. Como sempre, confiram as fotos! _____________________
Deutsch:
Seit dem letzten Eintrag haben wir ganz Thailand durchquert. Von Chiang Mai aus fuhren wir nach Sukothai, einer Ruinenstadt, die als einer der Urspünge des modernen Thailands gilt. Der Herrscher des Sukothai-Reiches erfand beispielsweise das heute gültige Thai-Alphabet. Wir mieteten uns Fahrräder und fuhren durch mal mehr, mal weniger verfallene Tempel mit teilweise gigantischen Ausmaßen. Überall standen Buddhafiguren, ragten Chedis (Stupas) in den Himmel, bewachsen von uralten Wurzeln.
Für uns ging es bald weiter Richtung Süden. Nach einem logistischen Zwischenstopp in Bangkok kam wir in Phuket an. Als Unterkunft diente uns dasselbe Hotel wie Leonardo DiCaprio im Film „The Beach“: das On On Hotel in Phuket Town. Das Hotel ist etwas schäbig und alt, hat aber viel Charakter. Wir genossen die nostalgische Atmosphäre und schliefen trotz Straßenlärms sehr gut. Phuket Town ist bekannt für seine lebendige Kunst-und Jazzszene. Davon sahen wir leider nicht viel. „Nebensaison“ ist hier gleichbedeutend mit „tote Hose“, also liefen wir abends durch stille Straßenzüge, vorbei an geschlossenen Bars und Restaurants. Einzig ein Popkonzert lieferte gute Unterhaltung. Hier versammelten sich hunderte Thai-Teenies um ihren musikalischen Helden auf der Bühne zu zu jubeln. Einer bekam sogar einen Teddybär geschenkt.
In Phuket hielt uns also nicht viel, deshalb zog es uns bald weiter nach Krabi. Die Busfahrt war schon ein Erlebnis. Die ganzen drei Stunden liefen aufdringlich laute Musikvideos im Bordfernseher, die alle demselben Schema folgten: Frau ertappt Mann beim Fremdgehen, meistens durch Lesen seiner SMS, weint fürchterlich, es gibt Streit, die beiden Frauen verhauen sich gegenseitig, am Ende ist einer von den Dreien traurig, die anderen wütend. Alternative: Unerwiderte Liebe. Der Fahrer drehte auf unsere Bitte die Lautstärke etwas herunter, aber auch leiser war die Musik zum Weinen. Auf den Plätzen neben uns saßen zwei ältere Frauen, die uns beim Einsteigen nett angelächelt hatten. Sie unterhielten sich die ganze Fahrt lang, was plötzlich unterbrochen wurde, weil eine von beiden rülpsen musste. Sie rülpste 10 Minuten lang, bis alles raus war. Keiner nahm Notiz davon, nur wir beiden Touris waren irritiert.
Die Fahrt lohnte sich aber, Krabi ist super. Wir wohnten in einem netten Backpackerhotel in einem Zimmer mit Balkon, von wo aus wir verschiedene Touren unternahmen. Die erste führte uns auf ein paar Inseln mit tollen Stränden. Mit einer Gruppe Touristen saßen wir die meiste Zeit jedoch in einem sogenannten Longtailboot, das so heißt, weil die Schiffsschraube an einem langen Stab nach hinten aus dem Boot ragt. Die Wellen setzten uns (oder aber auch: nur Gabi) auf der Rückfahrt recht zu, die lange Heimfahrt war nicht angenehm. Die zweite Tour, die wir unternahmen, war harmonischer. Sie brachte uns zu vier verschiedenen Inseln, wo wir Schnorcheln, im weißen Sand liegen und Affen begegnen konnten. Die Fahrt war ruhig und wellenarm, das Wetter perfekt.
Von Krabi aus zog es uns auf eine weitere Insel. Die Entscheidung fiel auf Ko Lanta, eine nahe gelegene Insel für Ruhesuchende. Auch hier bedeutet „Nebensaison“ „tote Hose“, und so sind wir an unserem kilometerlangen Hausstrand fast alleine. Nur ein paar Hunde und Katzen vertreiben sich hier die Zeit, ebenso wie Krabben und Einsiedlerkrebse. Vor unserem Bungalow direkt am Strand liegt die meiste Zeit ein junges Kätzchen, das unheimlich gern Füße mag.
Für morgen ist ein Mopedausflug über die Insel geplant. Neben vielen einsamen Stränden gibt es hier einen Nationalpark zu sehen, bergiges Hinterland und verschlafene Fischerdörfer.
Bald ist unser Zeit in Südthailand schon wieder vorbei, dann geht es weiter Richtung Kambodscha. Bis dahin genießen wir aber noch die tote Hose auf Ko Lanta.
Und wie immer: Neue Fotos im Album!
Mir haben die Fotos sehr gut gefallen. Die Erzählung auch. Ich fange nächste Woche mit meinen Semesterprüfungen an. Da mache ich Euch aber sicherlich nicht neidisch, oder? Hier ist Anfang Juli ungefähr 15 Grad - neidisch jetzt?
ReplyDeleteSo Ihr scheint ein gutes fotografisches Auge zu entwickeln. Weiterso - Ihr habt sonst eh nix zu tun :)
Alles bestens und genießt die Reise - ich tue es von der Ferne.
Altair
@Altair: Hehe... Viel Erfolg bei den Prüfungen! Wir sind zwar nicht neidisch, aber wir fiebern mit dir mit!
ReplyDeleteGabizinha porque vc não toma um dramin antes de fazer esses passeios radicais? Continuem curtindo ao máximo. Bjo e saudades.
ReplyDeletegrüsse ans andere ende der welt! schön,dass es euch gut geht! wir vermissen euch :)
ReplyDeletelieben eure berichte und bilder!
sebastian und marion
@Mamae: Ja pensei nisso, mas nao quero dormir no caminho :-)
ReplyDelete@Marion + Sebastian: Grüße aus Phnom Penh! Wir vermissen euch auch!
Berni und Gabrielas Reise könnt ihr jetzt auch SEHEN unter www.latizon.de !!
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