Portugues:
Estamos na praia! A cidadezinha onde moramos se chama Benaulim. Estamos vivenciando Goa em baixa temporada...mas uma coisa de cada vez.
Nós passamos dois dias em Hampi aproveitando a paisagem, visitando templos e observamos macacos pulando de um lado pro outro ao por do sol. No nosso hotel conhecemos um casal de alemaes e uma canadense muito simpáticos e e pegamos o mesmo trem que eles para Goa. Nós nos entendemos super bem e passamos os próximos quatro dias juntos em Benaulim (no estado de Goa). Assim que chegamos na cidade saimos andando pela praia com mochlila e tudo a procura de um Hotel e logo percebemos o que significa „baixa temporada“: metade dos hotéis estavam fechados e os que nao estavam eram caros demais. No último hotel que achamos na praia nos disseram que seria impossivel achar na cidade um hotel mais barato „é o que vamos ver“, foi a nossa resposta.
A procura valeu a pena. Acabamos achando um hotel mais no centro da cidade pela metade do preco do outro. Nós recebemos tres quartos confortáveis e passamos os próximos dias entre praia, restaurantes e a varanda do hotel. Aqui é muito tranquilo e, pra falar a verdade, além da praia nao tem nada pra fazer, mas depois dos últimos dias com tantas impressoes, nós aproveitamos bem o tempo sem fazer nada.
Ontem visitamos uma feira em Margao (uma cidade perto daqui). Ela me lembrou muito das feiras no Brasil, como a feira do Paraguai, ou quer dizer, feira dos importados :) A feira tinha de tudo, só o que faltava era espaco pra se mover pelos corredores cheios de gente. Eu provei todo o meu talento pra negócios e comprei uma tornoseleira de prata por menos de 10 % do preco inicial!
Hoje estamos partindo para Palolem, mais no sul. Dizem que lá as praias sao ainda mais bonitas e a cominda ainda melhor. Talvez a gente até encontre alguns dos Hippies, que fizerem de Goa um lugar tao famoso...
Novas fotos no album!
Obs.: Para os que falam alemao, o Berni comecou a postar umas cronicas de sua persogem fictícia „Gaio“ no seu outro blog dasistkeinblog.blogspot.com. Qualquer semelhanca com a nossa viagem nao será mera coincidencia :)
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Deutsch:
Wir sind am Meer. Unser kleines Urlaubsörtchen heißt Benaulim und man merkt, dass hier gerade Nebensaison ist. Doch der Reihe nach.
In Hampi verbrachten wir 2 schöne Tage, genossen die spektakulären Aussichten über die Steinhügel, wohnten Tempelzeremonien bei und beobachteten Affen bei Sonnenuntergang. In unserem Hotel lernten wir ein nettes deutsches Paar in unserem Alter kennen, das den gleichen Zug nach Goa nahm wie wir. Zu uns gesellte sich eine Kanadierin und unsere kleine Reisegruppe hatte sich für die nächsten Tage gefunden. Zusammen machten wir uns in Benaulim im Bundesstaat Goa auf die Suche nach einem Hotel – zunächst direkt am unendlich langen Sandstrand, dessen Ende man am Horizont nur erahnen kann. Hier wurde das erste Mal klar, was Nebensaison bedeutet: die Hälfte der Hotels hat zu. Und die offenen haben leider keine Zimmer, die den Preis wert sind, der verlangt wird. So stapften wir mit unseren dicken Rucksäcken den Strand entlang, die Meeresbrise kühlte, während das Marschieren im Sand uns aufheizte, und fanden kein geeignetes, billiges Hotel.
„Hier im Ort findet ihr keine billigere Unterkunft!!“, sagte uns ein Hotelbesitzer. „Das werden wir ja sehen!“, antworteten wir.
Die Suche lohnte sich, wir kamen schließlich in Rosarios Inn an, das zwar nicht direkt am Strand liegt, dafür aber nicht die Hälfte von dem kostet, was die anderen verlangt hatten. Wir bekamen drei nette Zimmer und verbrachten die nächsten Tage damit, zwischen Strand, Restaurants und der Veranda unseres Hotels hin und her zu tingeln. Es ist sehr ruhig hier, und um ehrlich zu sein auch ein wenig langweilig. Dennoch ist es nicht die träge Art von Langeweile, die sich zieht wie Kaugummi, sondern die entspannende, während der man sich nur wundert, wie langsam die Zeit vergeht und wie heiß es ist.
Wir machten einen Ausflug ins nahe gelegene Margao, um dort auf den Markt zu gehen. Es handelt sich um ein Gewirr aus überdachten Gassen voller Menschen. Auf beiden Seiten sind Stände, bei denen man sich erst mal an die Masse an Angeboten auf kleinstem Raum gewöhnen muss. Es gibt alles Mögliche zu kaufen, von Bergen von Chilischoten bis zu Bindis (den roten Punkten, die sich Inderinnen und Touristinnen auf die Strin kleben). Gabi erstand mit größtem Verhandlungsgeschick ein kleines silbernes Fußkettchen, das sie jetzt überall hin begleitet.
Heute brechen wir von hier auf, es geht nach Palolem, weiter in den Süden Goas. Dort sollen die Strände noch schöner, und das Essen noch besser sein. Vielleicht sehen wir auch ein paar Hippies, die Goa so berühmt gemacht haben.
Neue Fotos sind im Album!
In eigener Sache: Mit der Zeit, die ich auf der Reise habe, belebe ich meinen anderen Blog dasistkeinblog.blogspot.com wieder. Dort wird es kleine Geschichten geben, die sich um die erfundene Figur Gaio drehen. Ähnlichkeiten mit unseren Reiseerlebnissen sind nicht zufällig, und wer Lust hat, kann dort einfach mal reinschauen. Ich hoffe, es wird regelmäßig „Gaios Geschichten“ geben.
Estamos na praia! A cidadezinha onde moramos se chama Benaulim. Estamos vivenciando Goa em baixa temporada...mas uma coisa de cada vez.
Nós passamos dois dias em Hampi aproveitando a paisagem, visitando templos e observamos macacos pulando de um lado pro outro ao por do sol. No nosso hotel conhecemos um casal de alemaes e uma canadense muito simpáticos e e pegamos o mesmo trem que eles para Goa. Nós nos entendemos super bem e passamos os próximos quatro dias juntos em Benaulim (no estado de Goa). Assim que chegamos na cidade saimos andando pela praia com mochlila e tudo a procura de um Hotel e logo percebemos o que significa „baixa temporada“: metade dos hotéis estavam fechados e os que nao estavam eram caros demais. No último hotel que achamos na praia nos disseram que seria impossivel achar na cidade um hotel mais barato „é o que vamos ver“, foi a nossa resposta.
A procura valeu a pena. Acabamos achando um hotel mais no centro da cidade pela metade do preco do outro. Nós recebemos tres quartos confortáveis e passamos os próximos dias entre praia, restaurantes e a varanda do hotel. Aqui é muito tranquilo e, pra falar a verdade, além da praia nao tem nada pra fazer, mas depois dos últimos dias com tantas impressoes, nós aproveitamos bem o tempo sem fazer nada.
Ontem visitamos uma feira em Margao (uma cidade perto daqui). Ela me lembrou muito das feiras no Brasil, como a feira do Paraguai, ou quer dizer, feira dos importados :) A feira tinha de tudo, só o que faltava era espaco pra se mover pelos corredores cheios de gente. Eu provei todo o meu talento pra negócios e comprei uma tornoseleira de prata por menos de 10 % do preco inicial!
Hoje estamos partindo para Palolem, mais no sul. Dizem que lá as praias sao ainda mais bonitas e a cominda ainda melhor. Talvez a gente até encontre alguns dos Hippies, que fizerem de Goa um lugar tao famoso...
Novas fotos no album!
Obs.: Para os que falam alemao, o Berni comecou a postar umas cronicas de sua persogem fictícia „Gaio“ no seu outro blog dasistkeinblog.blogspot.com. Qualquer semelhanca com a nossa viagem nao será mera coincidencia :)
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Deutsch:
Wir sind am Meer. Unser kleines Urlaubsörtchen heißt Benaulim und man merkt, dass hier gerade Nebensaison ist. Doch der Reihe nach.
In Hampi verbrachten wir 2 schöne Tage, genossen die spektakulären Aussichten über die Steinhügel, wohnten Tempelzeremonien bei und beobachteten Affen bei Sonnenuntergang. In unserem Hotel lernten wir ein nettes deutsches Paar in unserem Alter kennen, das den gleichen Zug nach Goa nahm wie wir. Zu uns gesellte sich eine Kanadierin und unsere kleine Reisegruppe hatte sich für die nächsten Tage gefunden. Zusammen machten wir uns in Benaulim im Bundesstaat Goa auf die Suche nach einem Hotel – zunächst direkt am unendlich langen Sandstrand, dessen Ende man am Horizont nur erahnen kann. Hier wurde das erste Mal klar, was Nebensaison bedeutet: die Hälfte der Hotels hat zu. Und die offenen haben leider keine Zimmer, die den Preis wert sind, der verlangt wird. So stapften wir mit unseren dicken Rucksäcken den Strand entlang, die Meeresbrise kühlte, während das Marschieren im Sand uns aufheizte, und fanden kein geeignetes, billiges Hotel.
„Hier im Ort findet ihr keine billigere Unterkunft!!“, sagte uns ein Hotelbesitzer. „Das werden wir ja sehen!“, antworteten wir.
Die Suche lohnte sich, wir kamen schließlich in Rosarios Inn an, das zwar nicht direkt am Strand liegt, dafür aber nicht die Hälfte von dem kostet, was die anderen verlangt hatten. Wir bekamen drei nette Zimmer und verbrachten die nächsten Tage damit, zwischen Strand, Restaurants und der Veranda unseres Hotels hin und her zu tingeln. Es ist sehr ruhig hier, und um ehrlich zu sein auch ein wenig langweilig. Dennoch ist es nicht die träge Art von Langeweile, die sich zieht wie Kaugummi, sondern die entspannende, während der man sich nur wundert, wie langsam die Zeit vergeht und wie heiß es ist.
Wir machten einen Ausflug ins nahe gelegene Margao, um dort auf den Markt zu gehen. Es handelt sich um ein Gewirr aus überdachten Gassen voller Menschen. Auf beiden Seiten sind Stände, bei denen man sich erst mal an die Masse an Angeboten auf kleinstem Raum gewöhnen muss. Es gibt alles Mögliche zu kaufen, von Bergen von Chilischoten bis zu Bindis (den roten Punkten, die sich Inderinnen und Touristinnen auf die Strin kleben). Gabi erstand mit größtem Verhandlungsgeschick ein kleines silbernes Fußkettchen, das sie jetzt überall hin begleitet.
Heute brechen wir von hier auf, es geht nach Palolem, weiter in den Süden Goas. Dort sollen die Strände noch schöner, und das Essen noch besser sein. Vielleicht sehen wir auch ein paar Hippies, die Goa so berühmt gemacht haben.
Neue Fotos sind im Album!
In eigener Sache: Mit der Zeit, die ich auf der Reise habe, belebe ich meinen anderen Blog dasistkeinblog.blogspot.com wieder. Dort wird es kleine Geschichten geben, die sich um die erfundene Figur Gaio drehen. Ähnlichkeiten mit unseren Reiseerlebnissen sind nicht zufällig, und wer Lust hat, kann dort einfach mal reinschauen. Ich hoffe, es wird regelmäßig „Gaios Geschichten“ geben.