Friday, May 27, 2011

Goa - Benaulim

Portugues:

Estamos na praia! A cidadezinha onde moramos se chama Benaulim. Estamos vivenciando Goa em baixa temporada...mas uma coisa de cada vez.
Nós passamos dois dias em Hampi aproveitando a paisagem, visitando templos e observamos macacos pulando de um lado pro outro ao por do sol. No nosso hotel conhecemos um casal de alemaes e uma canadense muito simpáticos e e pegamos o mesmo trem que eles para Goa. Nós nos entendemos super bem e passamos os próximos quatro dias juntos em Benaulim (no estado de Goa). Assim que chegamos na cidade saimos andando pela praia com mochlila e tudo a procura de um Hotel e logo percebemos o que significa „baixa temporada“: metade dos hotéis estavam fechados e os que nao estavam eram caros demais. No último hotel que achamos na praia nos disseram que seria impossivel achar na cidade um hotel mais barato „é o que vamos ver“, foi a nossa resposta.
A procura valeu a pena. Acabamos achando um hotel mais no centro da cidade pela metade do preco do outro.  Nós recebemos tres quartos confortáveis e passamos os próximos dias entre praia, restaurantes e a varanda do hotel. Aqui é muito tranquilo e, pra falar a verdade, além da praia nao tem nada pra fazer, mas depois dos últimos dias com tantas impressoes, nós aproveitamos bem o tempo sem fazer nada.
Ontem visitamos uma feira em Margao (uma cidade perto daqui). Ela me lembrou muito das feiras no Brasil, como a feira do Paraguai, ou quer dizer, feira dos importados :) A feira tinha de tudo, só o que faltava era espaco pra se mover pelos corredores cheios de gente. Eu provei todo o meu talento pra negócios e comprei uma tornoseleira de prata por menos de 10 % do preco inicial!
Hoje estamos partindo para Palolem, mais no sul. Dizem que lá as praias sao ainda mais bonitas e a cominda ainda melhor. Talvez a gente até encontre alguns dos Hippies, que fizerem de Goa um lugar tao famoso...

Novas fotos no album!

Obs.: Para os que falam alemao, o Berni comecou a postar umas cronicas de sua persogem fictícia „Gaio“ no seu outro blog dasistkeinblog.blogspot.com. Qualquer semelhanca com a nossa viagem nao será mera coincidencia :)

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Deutsch:

Wir sind am Meer. Unser kleines Urlaubsörtchen heißt Benaulim und man merkt, dass hier gerade Nebensaison ist. Doch der Reihe nach.
In Hampi verbrachten wir 2 schöne Tage, genossen die spektakulären Aussichten über die Steinhügel, wohnten Tempelzeremonien bei und beobachteten Affen bei Sonnenuntergang. In unserem Hotel lernten wir ein nettes deutsches Paar in unserem Alter kennen, das den gleichen Zug nach Goa nahm wie wir. Zu uns gesellte sich eine Kanadierin und unsere kleine Reisegruppe hatte sich für die nächsten Tage gefunden. Zusammen machten wir uns in Benaulim im Bundesstaat Goa auf die Suche nach einem Hotel – zunächst direkt am unendlich langen Sandstrand, dessen Ende man am Horizont nur erahnen kann. Hier wurde das erste Mal klar, was Nebensaison bedeutet: die Hälfte der Hotels hat zu. Und die offenen haben leider keine Zimmer, die den Preis wert sind, der verlangt wird. So stapften wir mit unseren dicken Rucksäcken den Strand entlang, die Meeresbrise kühlte, während das Marschieren im Sand uns aufheizte, und fanden kein geeignetes, billiges Hotel.
„Hier im Ort findet ihr keine billigere Unterkunft!!“, sagte uns ein Hotelbesitzer. „Das werden wir ja sehen!“, antworteten wir.
Die Suche lohnte sich, wir kamen schließlich in Rosarios Inn an, das zwar nicht direkt am Strand liegt, dafür aber nicht die Hälfte von dem kostet, was die anderen verlangt hatten. Wir bekamen drei nette Zimmer und verbrachten die nächsten Tage damit, zwischen Strand, Restaurants und der Veranda unseres Hotels hin und her zu tingeln. Es ist sehr ruhig hier, und um ehrlich zu sein auch ein wenig langweilig. Dennoch ist es nicht die träge Art von Langeweile, die sich zieht wie Kaugummi, sondern die entspannende, während der man sich nur wundert, wie langsam die Zeit vergeht und wie heiß es ist.
Wir machten einen Ausflug ins nahe gelegene Margao, um dort auf den Markt zu gehen. Es handelt sich um ein Gewirr aus überdachten Gassen voller Menschen. Auf beiden Seiten sind Stände, bei denen man sich erst mal an die Masse an Angeboten auf kleinstem Raum gewöhnen muss. Es gibt alles Mögliche zu kaufen, von Bergen von Chilischoten bis zu Bindis (den roten Punkten, die sich Inderinnen und Touristinnen auf die Strin kleben). Gabi erstand mit größtem Verhandlungsgeschick ein kleines silbernes Fußkettchen, das sie jetzt überall hin begleitet.
Heute brechen wir von hier auf, es geht nach Palolem, weiter in den Süden Goas. Dort sollen die Strände noch schöner, und das Essen noch besser sein. Vielleicht sehen wir auch ein paar Hippies, die Goa so berühmt gemacht haben.
Neue Fotos sind im Album!

In eigener Sache: Mit der Zeit, die ich auf der Reise habe, belebe ich meinen anderen Blog dasistkeinblog.blogspot.com wieder. Dort wird es kleine Geschichten geben, die sich um die erfundene Figur Gaio drehen. Ähnlichkeiten mit unseren Reiseerlebnissen sind nicht zufällig, und wer Lust hat, kann dort einfach mal reinschauen. Ich hoffe, es wird regelmäßig „Gaios Geschichten“ geben.

Sunday, May 22, 2011

Hampi

Hampi is beeindruckend schön, es verschlägt uns regelmäßig die Sprache. Wir sehen hindustische Tempel und viele wunderschöne Steine...Morgen in der Früh geht es schon weiter, und zwar ans Meer!
Im Album gibt es neue Fotos.

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Estamos em Hampi. Nao temos palavras para descrever a beleza das paisagens e dos templos. Amanha cedo partimos em direcao ao mar!
Vejam as novas fotos no album.

Friday, May 20, 2011

Hyderabad

Deutsch:

Die letzten fünf Tage haben wir in Hyderabad verbracht, und wir haben sehr viel erlebt in dieser chaotischen, heißen und spannenden Stadt. Hier haben wir zum ersten Mal bei einer Couchsurferin gewohnt (also einer Person, die in der Online-Community couchsurfing.com ihr Sofa für Reisende kostenlos anbietet). Wir wohnten bei Nina, einer Deutschen, und ihrem Mitbewohner Shiva. Hier war es sehr komfortabel, zentral gelegen und wir hatten immer Ruhe oder Gesellschaft, wenn wir welche brauchten.

Wie wir herausfanden ist Hyderabad nicht zufällig der Standort des größten Filmstudios der Welt, hier residiert auch die größte regionale Filmindustrie der Welt. Es werden hier mehr Filme auf Telugu (der regionalen Sprache) produziert, als in Mumbai auf Hindi (die als Bollywood bekannt sind). Gleich als wir ankamen lernten wir über Couchsurfing einen Regisseur kennen, der uns die Tür zur Teleugu-Filmindutrie öffnete. Wir konnten uns Filmdrehs anschauen, lernten Regisseure, Kameramänner und Schauspieler kennen und hatten am Ende keine Zeit, auch nur ansatzweise das übliche Touristenprogramm Hyderabads zu absolvieren. Nur Ramoji Film City, das besagte Rekordstudio, sahen wir von innen. Es ist in der Tat unfassbar riesig, aber wie uns gesagt wurde auch ein wenig unflexibel was die Bedürfnisse der einzelnen Drehs angeht. Die Zuschauer kennen außerdem schon die einzelnen Sets, und können erkennen, was dort gedreht wurde, wenn sie es in einem Film sehen.

Heute hatten wir ebenfalls die Gelegenheit, dieses Wissen auszuprobieren. Ein Schauspieler, den wir kennenlernten, schenkte uns Eintritsskarten zur Premiere eines Telugu-Films, in dem ein großer Star mitspielt. Auf diese Weise konnten wir "erfahren, warum Kino hier so wichtig ist", wie unser befreundeter Couchsurfer sagte. Als wir ankamen, war der Platz vor dem Kino schon voller Leute. Sie waren in Feierlaune, entzündeten Knallfrösche und lange Böller-Schlangen in heißer Erwartung des Films. Die Türen des Kinosaals wurden geöffnet und das Gedränge war atemberaubend. Wir hatten tolle Sitzplätze mit reichlich Komfort, und konnten gut das Schauspiel beobachten, das sich uns bot. Dabei war der Film weniger spektakulär, als die Reaktion der Leute darauf. Jedes Mal, wenn der Held das Bild füllte und etwas Heldenhaftes tat (Bösewicht-Köpfe und -Gliedmaßen abschlagen, Bagger in die Luft werfen, Kinder beschützen, Frauen erobern, singen) schrieen die Leute, warfen Papierschnipsel in die Luft und freuten sich. Solche Freude ist natürlich ansteckend und als Kinofans können wir die Begeisterung nur zu gut verstehen... Wenn die obligatorischen Tanzeinlagen kamen, standen manche sogar auf, tanzten mit und genossen das Spektakel. Die Handlung des Films war auch ohne Sprachkentnisse recht mühelos zu verstehen: Held beschützt die Unschuldigen, wehrt sich gegen Bösewichte und findet die wahre Liebe.

Heute Abend geht es weiter, wiedermal mit dem Zug. Wir fahren nach Hampi, einer Tempelruinenstadt, die von jedem Reiseführer und Inder gleichermaßen empfohlen wird ("Aber es wird heiß sein, um diese Jahreszeit" "Ja, ok, das kennen wir schon"). Wir freuen uns auf neue Abenteuer.

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Português:

Hoje é o último de cinco dias que passamos em Cyberabad. Os dias aqui foram muito diferentes dos dias em Aurangabad. Hyderabad é uma cidade grande, cheia de carros e cheia de gente. Mesmo assim, o tempo que passamos aqui foi ótimo e muito interessante. Em Hyderabad ficamos pela primeira vez hospedados na casa de um couch surfer (pra quem nao sabe, couch surfing é uma comunidade na Internet, onde é possível procurar e oferecer um "sofá" para viajantes procurando estadia). Ficamos na casa da Nina, uma alema, que mora aqui em Hyderabad. Tivemos muita sorte, pois nao só a Nina e o Shiva (que divide o apartamento com ela) sao pessoas ótimas, como o apartamento também é muito confortável.

Descobrimos que Hyderabad é uma cidade que respira cinema. Aqui é o centro da indústria cinematográfica em Telugu (a língua que é falada aqui), que, de acordo com os cineastas que encontramos, produz até mais filmes que a indústria cinematográfica em Hindi (conhecida como Bollywood). Passamos a semana inteira aqui sem ter tempo de fazer sight-seeing, mas em compensacao, aprendemos bastante sobre filmes. Conhecemos diretores, presenciamos filmagens e, é claro, conhecemos o Ramoji Film City (maior estúdio cinematográfico do mundo). O local é realmente imenso e bem impressionante mas, como ficamos sabendo por aqui, os sets tem o defeito de nao serem muito flexíveis. As locacoes nao deixam muito espaco pra mudancas e os diretores tem que ser bem creativos para que os filmes nao parecam todos iguais. 

Hoje tivemos a oportunidade de vivenciar o outro lado do mundo cinematográfico de Hyderabad: as exibicoes no cinema e a reacao do público. Um diretor que nós conhecemos nos disse que só depois que fossemos assistir um filme nos cinemas poderíamos entender o que o cinema significa nessa cidade, e ele tinha razao. Um ator que conhecemos durante uma filmagem nos ofereceu ingressos pra estréia de um filme com um ator muito conhecido, ou um grande "Hero" como eles diriam. O cinema estava lotado e já na entrada, assim que as portas foram abertas, todo mundo comecou a gritar, soltar fogos e fazer a maior festa. E a festa continuou dentro do cinema! Apesar de nao entendermos a língua, nao foi difícil entender o filme: havia um herói, uma mocinha, um vilao e as famílias de todos eles :-) O herói cortava cabecas, pés, bracos e tudo isso com a maior facilidade, mesmo que tivesse lutando contra dez (nao muito diferente de muitos outros filmes de acao que conhecemos :). O mais legal foi que toda vez que o heroi aparecia ou que alguma coisa emocionante acontecia, um monte de gente comecava a gritar e jogar pedacos de papel pro alto! Foi a maior divercao! Lá pras tantas eu e o Berni já estávamos gritando também. Nas cenas de danca o público também ia à loucora e alguns mais alegres até comecaram am dancar na frente da tela.

Enfim, resumindo tivemos um dia, ou melhor, uns dias muito divertidos e agora estamos nos arrumando para pegar nosso trem. A próxima parada será bem mais tranquila. Estamos indo pra Hampi. Hampi é considerada "patrimonio cultural da humanidade" pela UNESCo desde 1986 e é muito conhecida por possuir vários templos. Nao vemos a hora de chegar lá!

Sunday, May 15, 2011

Aurangabad

Português:

Hoje é nosso último dia em Aurangabad, uma cidade de onde levaremos muitas boas lembrancas. Na cidade em si nao há muita coisa pra ver, mas o mais importante é que, em comparacao a Mumbai, aqui é muito mais fácil andar pelas ruas e entrar em cotato com as pessoas e nós agora temos realmente a sensacao de que chegamos aqui.

A viagem de trem até Aurangabad foi a versao 'com emocao', mas isso faz parte, foi como um rito de iniciacao... Nós viajamos na classe 'sleeper class', que é a classe com camas (umas tábuas acolchoadas tipo beliche) e sem ar condicionado. Na nossa cabine havia seis camas, do outro lado do corredor mais duas e no chao (e até mesmo embaixo da cama do Berni) umas mil pessoas tentando dormir. Além disso, cada dois minutos passavam pelos corredores vendedores de chá, comida etc.Mas tudo isso nao era problema nenhum e a viagem teria sido bem tranquila se nao fosse o fato de eu ter sido acordada por uma barata enorme subindo no meu pé e além disso ainda ter passado mal no meio da viagem...quando cheguei a um ponto que nao podia mais aguentar, tive que improvisar um saquinho de vomito (uma sacola de super-mercado). Mas depois disso fiquei tao aliviada que consegui ate dormir e esquecer do medo de ser acordada por mais uma barata :)

Chegando em Aurangabad tudo foi logo esquecido. Aqui nós tivemos nossos dias de luxo, pois pegamos um quarto com ar condicionada e banheiro próprio pelo mesmo preco do quarto sem janela de Mumbai. Logo no primeiro dia aqui conhecemos o gerente de uma agencia de turismos que insistiu que ficássemos um tempo na agencia conversando com tres estagiárias adoloscentes muito simpáticas (estudantes de turismo) que estavam muito felizes em poder conversar com turistas do Brasil (nem tivemos tempo de explicar que o Berni nao é taaaao brasileiro assim...). Ele disse que é muito raro encontrar pessoas do Brasil aqui e até ligou para o professor das meninas na faculdade pra ele bater um papo com o Berni :) No mesmo dia quando chegamos no hotel recebemos a mensagem que umas meninas ligaram e queriam nos visitar. Nós só nao sabemos quando e até hoje elas nao chegaram...

No dia seguite pegamos o onibus local para irmos visitar as grutas de Ellora. Assim que a porta do onibus abre todo mundo se espreme pra tentar entrar primeiro que pegar um lugar. Nós estávamos no meio desse empurra-empurra quando um menininho indiano (Arjun) nos mostrou que estava guardando um lugar pra nós. Ele mal falava ingles, mas ele e o Berni deram um jeito de conversar o caminho inteiro. Um menininho muuuuuito querido! Na ida pra Ellora também fizemos amizade com um casal mexicano (Jade e Sheny) que vao passar quatro meses viajando pela Índia. QUando voltamos pra Aurangabad fomos com eles pra um bar perto da estacao de trem e tomamos o melhor suco de manga do mundo! Visitar as grutas de Ellora foi um passeio que valeu muito a pena. As grutas sao um conjunto de templos budistas,  hindus e jain do séc. 8 d.C. Adicionamos algumas fotos ao album.

Hoje vamos tirar um tempinho pra organizar os próximos passos e visitar o cinema aqui da cidade. As 4 da manha partimos para Hyderabad. Hyderabad se tornou nos anos noventa um centro High Tech da Índia e, por causa disso, ganhou o apelido "Cyberabad". Isso já é um motivo pra chamar nossa atencao, mas o que realmente despertou nosso interesse é que nos arredores cidade se encontra o maior estúdio cinematográfico do mundo, onde se pode filmar até 60 filmes ao mesmo tempo! Temos que dar uma olhada nisso :)

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Deutsch:

Es ist schon unser letzter Tag in Aurangabad, einer Stadt, von der wir viele positive Erinnerungen mitnehmen. Die Stadt selbst ist nicht richtig interessant, sie diente uns nur als Ausgangspunkt für ein paar Unternehmungen. Was aber wohl noch wichtiger ist, ist der riesige Unterschied zu Mumbai, der hier spürbar ist. Man kann hier viel entspannter auf der Straße herumlaufen und mit Leuten in Kontakt kommen, und auf diese Weise sind wir mittlerweile richtig in Indien angekommen.

Die Fahrt nach Aurangabad, 7 Stunden mit dem Nachtzug, war aufregend. Wir fuhren in der Sleeper Class, also in einem kleinen Abteil mit insgesamt 8 Liegen/Pritschen. 3 jeweils übereinander an den Seitenwänden, entlang des Ganges nochmal 2 übereinander. Der Zug ist so voll, dass jeder PLatz genutzt wird, der Boden ist voller Leute, sogar unter meinem Bett auf dem Boden hatte sich einer hingelegt (er hatte max. 50 cm Platz nach oben). Wir hatten die unteren beiden Liegen auf der einen Seite, stopften unser Gepäck ans Kopfende und versuchten zu schlafen. Die Liegen sind zwar recht hart, aber durchaus okay. Alle 2 Minuten laufen durch diese offenen, nicht klimatisierten Wägen irgendwelche Verkäufer (Tee, Ketten fürs Gepäck, etc.), die man aber einfach ignorieren kann. Also ganz entspannt. Irgendwann wurde Gabi von einer Kakerlake auf ihrem Fuß geweckt. Sie konnte problemlos weg gewischt werden, hinterließ aber ein komisches Gefühl beim Schlafen-Wollen. Noch dazu wurde Gabi nach ca. 1 Stunde schlecht. Sie hielt es lange aus, bis sie sich eine Tüte schnappen musste. Danach war alles besser, wir konnten beide schlafen, vergaßen die Kakerlake und kamen sicher in Aurangabad an (um 4 Uhr nachts).

In unserem Zimmer gibt es diesmal eine Klimaanlage, nach den schweißtreibenden Nächten in Mumbai, und ein Bad. Luxus!! Kostet dasselbe wie das fensterlose Zimmer in Mumbai...
Auf unserem Weg die Stadt zu erkunden kamen wir in einem Touri-Büro vorbei. Der Manager war aufgeregt, dass wir beide aus Brasilien kommen (wer entdeckt den Fehler?) und wollte, dass wir bleiben um ein bisschen mit seinen drei Praktikantinnen zu quatschen, die einen Master in Tourismus-Management machen. Wir gaben den netten Mädels brav Auskunft über unser lateinamerikanisches Heimatland (wir hatten nicht mal Zeit, dieses Missverständnis zu klären...), und konnten selbst viel über Indien erfahren. Ich telefonierte sogar mit dem Professor der drei Studentinnnen, und am Ende vereinbarten wir alle ein Treffen irgendwann die Tage. Als wir ins Hotel zurückkamen erwartete uns die Nachricht "Ein paar Mädchen kommen euch besuchen!" Wann sie kommen wollten, wusste keiner, und bis heute haben wir sie nicht wieder gesehen...

Gestern machten wir uns auf den Weg nach Ellora, einer Tempelhöhlenstadt in der Nähe. Am Busbahnhof muss man hier rabiat sein. Persönlicher Abstand ist hier sowieso ungewöhnlich, und wenn der Bus kommt heißt es schieben bis man drin ist. Wir waren natürlich unter den letzten, die reinkamen und machten uns auf Stehplätze gefasst, als mir ein Junge zuwinkte, wir sollten uns zu ihm setzen! Arjun konnte kaum Englisch, aber wir hatten trotzdem eine nette Unterhaltung. Er zeigte uns aufgeregt ein Schwimmbad am Straßenrand, erklärte uns, wo er überall Freunde besuchte usw. AUßerdem lernten wir ein mexikanisches Paar in unserem Alter kennen, die jetzt für mehrere Monate durch Indien reisen und sich dann irgendwan, irgendwo einen Job suchen.
Ellora ist toll. Es ist eine Ansammlung von Tempelhöhlen der Buddhisten, Hinduisten und Jain etwa aus dem 8. Jhrt, und ziemlich beeindruckend. Da machte uns auch die trockene Hitze (gute 40°) nichts aus. Ein paar Fotos sind im Album.

Heute machen wir ein paar organisatorische Sachen und besuchen das örtliche Kino, bevor wir dann um 4 in der Früh weiter nach Hyderabad fahren. Die Stadt hat sich durch seine wachsende High Tech Branche den Beinamen "Cyberabad" verdient, was schonmal interessant klingt. Noch interessanter für uns ist aber die Tatsache, dass bei Hyderabad das größte Filmstudio der Welt steht, wo man bis zu 60 Filme gleichzeitig drehen kann! Das müssen wir uns mal anschauen ;-)  

Wednesday, May 11, 2011

Mumbai

Wir sind da, im groessten Siedlungsgebiet der Welt (sagt der Reisefuehrer). Mumbai ist eine Stadt, die keiner gleicht, in der wir bis jetzt gewesen sind. Sie ist gross, unglaublich heiss, es sind immer und ueberall viele Autos die durcheinander fahren und staendig hupen, viele Menschen, die durcheinander laufen und waghalsige Strassenueberquerungen machen. Hier ist zudem Linksverkehr, was es fuer uns noch unuebersichtlicher macht.

Unser Hotel liegt im alten Colaba, einem Touristenviertel. Es befindet sich im vierten Stock, zu erreichen ueber schmale Stufen und hat 2 Arten von Zimmern: Welche mit Fenstern und welche ohne. Gestern Nacht, unserer ersten Nacht der Reise, hatten wir eines ohne Fenster, und wenn wir nicht so unfassbar muede gewesen waeren, haetten wir wohl weniger geschlafen. Es war so heiss, dass man den Ventilator brauchte. Er lief als wir ankamen auf voller Power und hoerte sich an wie ein Helikopter der knattert. Wir versuchten zu schlafen - zuerst einfach so. 1 Stunde. Dann mit Ohrenstoepseln. Nochmal eine Stunde, die ganze Zeit mit kraeftigem Wind. Dann entdeckten wir ploetzlich, dass der Ventilator Stufen hat. Wir waehlten die langsamste Stufe, bei der weder das Helikoptergeraeusch noch das Knattern zu hoeren war. Mit der leichten Brise schwitzten wir zwar ordentlich, aber schlafen konnten wir danach wie Babies im Mutterleib. Ab heute haben wir ein Zimmer mit Fenster, das wir mit einem entspannten Mittagssschlaf schon eingeweiht haben. Wunderbar!

Morgen Abend fahren wir weiter nach Aurangabad, schauen uns ein paar (wohl) faszinierende Hoehlen und Tempel an. Danke fuer eure Kommentare und Nachrichten. Sobald wir mal in einem Hotel Internet haben, haben wir mehr Zeit zum Antworten. Ah, und Fotos kommen auch dann.

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Aqui estamos em Mumbai, uma das maiores cidades do mundo! A cidade e impressionante e muito diferente de tudo que ja tinhamos visto (se eu tivesse que comparar diria que e como uma Belem com mais caos ainda :). A cidade e imensa, quente como um forno, cheia de motoristas dirigindo e buzinando como uns loucos e pedestres muito corajosos...Pra piorar, aqui eles dirigem (pra nos) do lado errado :)

Nosso hotel fica em Colaba, um bairro de turistas. Para chegar nele temos que subir uma escadaria estreita ate o quarto andar. No hotel ha dois tipos de quarto: com ou sem janela. Ontem a noite (na nossa primeira noite da viagem) tivemos um quarto sem janela e se nao estivessemos tao cansados provavelmente nao teriamos dormido. O quarto era tao quente que precisamos de um ventilador. Quando chegamos ele estava funcionando ao maximo e fazia tanto barulho como um helicoptero. Nos tentamos dormir assim mesmo...conseguimos dormir mais ou menos uma hora. Depois tentamos com tapa-ouvidos...mais uma hora. De repente descobrimos que o ventilador tinha varios niveis. Escolhemos o mais fraco, pois era o unico sem som de helicoptero. Em compensacao suamos a noite inteira, mas pelo menos conseguimos dormir. Hoje temos um quarto com janela, que ja inauguramos com uma siesta :) Uma maravilha!

Amanha a noite partimos para Aurangabad, onde visitaremos alguns templos e umas grutas que devem ser fantasticas. Muito obrigada pelos comentarios, mensagens e e-mails que recebemos! Assim que tivermos internet num hotel teremos mais tempo pra mandar respostas. Ah! E tambem pra postar umas fotos!

Sunday, May 8, 2011

E lá vamos nós

Finalmente chegou a hora. Amanha eu e o Berni comecamos a nossa viagem: uma volta ao mundo em nove meses :) Mochilas, passagens e vistos estao prontos e nos últimos dias já foi meio difícil dormir...

A preparacao da viagem deu muito mais trabalho do que a gente pensava. Percebemos que faz uma diferenca enorme preparar féria de umas semanas e uma viagem de vários meses. A maratona já comecou há meses: alugar o apartamente, fechar seguros, congelar os seguros daqui, dar entrada nos passaportes e nos vistos, tomar vacinas, comprar um monte de coisas, se despedir da família e dos amigos etc. Já tivemos tantas listas de "coisas pra fazer" que já nem lembramos mais de tudo.
Aos poucos as listas foram acabando e agora só sobra a alegria e ansiedade de ver muitas coisas novas e (re)encontrar novos e velhos amigos. No final do ano chegaremos ao Brasil, onde eu espero rever toda a minha família! 

Nos próximos meses vamos postar aqui notícias, histórias e fotos (nao se assustem, o Berni cortou o cabelo e tirou a barba pra viagem :) ) do nosso caminho. O Berni escreverá em alemao e eu em portugues. Mas nao se preocupem, nós vamos escrever quase a mesma coisa e ninguém vai perder nada ;). Ficaremos muito felizes se voces tiverem tempo pra volta e meia dar uma olhada por aqui e escrever uns comentários! Tenho certeza que vai nos fazer bem receber notícias 'de casa'.
O próximo 'post' virá de Mumbai, na Índia! Até lá!

Los geht's

Es ist soweit, morgen geht es auf die große Reise. Die Rucksäcke sind gepackt, Tickets vorbereitet, Aufregung fast am Limit.

So eine Weltreise zu machen ist viel mehr Arbeit, als wir das vorher gedacht hätten. Vor Monaten, noch in der Zeit als wir gerade anfingen uns mit dem Thema zu beschäftigen, habe ich mal in einem Forum gelesen, dass man in den letzten Wochen mindestens eine Stunde pro Tag für die Vorbereitung der Reise einplanen muss. "Pah, viel zu viel, bei meinen anderen Reisen fange ich 2 Wochen vorher an, dran zu denken. Maximal". Was man aber verstehen muss ist, dass es einen gewaltigen Unterschied gibt zwischen einem Urlaub der drei Wochen dauert und einer Reise, die neun Monate dauern soll. Wohnung untervermieten, Versicherungen abschließen, nochmal alle Freunde und Familie besuchen... Außerdem viele kleine Dinge, die man vergisst sobald man einen Haken drangemacht hat, es kommt ja gleich etwas Neues daher.

In den kommenden Monaten soll dieser Blog mit Geschichten und Erlebnissen von der Reise gefüllt werden. Gabi schreibt auf Portugiesisch, ich auf Deutsch, und zwar weitgehend dieselben Dinge, so dass keiner Angst haben muss, etwas zu verpassen. Toll, wenn ihr euch entscheidet, immer mal wieder rein zu schauen, und ebenso toll, wenn ihr den einen oder anderen Kommentar hinterlasst. Denn wie man sich denken kann, sind Lebenszeichen aus der Heimat besonders wichtig, wenn man so weit davon entfernt ist. Der nächste Eintrag kommt aus Mumbai und ich bin ebenso gespannt darauf wie ihr!